Der Weg zum Glück

Seid gegrüßt ihr Lieben,

fragt ihr euch manchmal auch, was man braucht um glücklich zu sein?
Weihnachten ist oft eine schwere Zeit für viele von euch. Man denkt über das vergangene Jahr nach. Es ist ein Fest der Liebe, ein Fest der Familie. Danach folgt Silvester und man überlegt, was man doch im nächsten Jahr besser machen könnte. Steckt sich neue Ziele, sucht Vorsätze, um sich besser zu fühlen oder gar um ein Stückchen ein besserer Mensch zu werden oder um sich einfach besser zu fühlen. Doch warum denkt man nicht das ganze Jahr an seine Familie, an die Liebe oder an sich selbst? Warum nur einmal im Jahr?
Dies hat nämlich meist zur Folge, dass es vielen Menschen am Ende des Jahres schlecht geht. Unterdrückte Themen wollen gehört werden, man verfällt in Melancholie oder wird krank. Ein Anzeichen, dass etwas gefühlt werden möchte, sind z. B. eine immer wiederkehrende Krankheit oder wenn sie gar nicht ausheilen möchte. Wenn ihr das Gefühl habt nicht wieder in eure Kraft zu kommen. Doch was tun? Viele verfallen erst einmal da hinein, dass sie im „Außen“ dafür die Schuld suchen. Teilweise kann dies vielleicht auch sogar stimmen, aber oft zeigt sich, dass der Kern, der Ursprung eines Gefühls doch immer ein Stück weit in uns selbst liegt.
Die Ruhe, der Frieden, die Liebe und das Glück, dass wir so oft suchen, finden wir als Erstes in uns selbst. Und da sollten wir auch immer als Erstes suchen.
Das hört sich für viele sehr schwer an, denn dann kann man ja Nichts und Niemanden mehr für sein Unglück verantwortlich machen, sondern man wäre ja vielleicht sogar selbst Schuld an seinem Unglück? Ein schmerzlicher Gedanke, der aber gleichzeitig viele neue Möglichkeiten öffnen kann. Man kann einen anderen Menschen auch nicht dazu zwingen sich zu ändern oder hoffen, dass er einem jeden Tag seine Liebe gesteht nur um sich selbst besser zu fühlen. Dies wäre der falsche Weg und dem Anderen gegenüber auch nicht fair. Aber was ist dann der Weg zum Glück? Was macht uns glücklich? Wie bleiben wir glücklich?
Ganz einfach, indem wir nach innen schauen, in uns selbst und endlich wieder in Frieden kommen. Warum in Frieden? Weil alles, was nicht in Frieden ist und unterbewusst aufwühlt, einen grämt oder unerfüllte Sehnsüchte hervor ruft. Es blockiert uns, stört unser Denken und unser Handeln. Wir kommen nicht in unsere volle Kraft, neue Projekte oder gar eine neue Liebe können nicht in unser Leben treten. Wir bleiben stecken, während das Leben einfach vorüber zieht.
Es gibt immer zwei Möglichkeiten, entweder man ändert etwas oder wenn es nicht zu ändern geht, kann man es nur noch akzeptieren und annehmen, um wieder in Frieden mit sich und der Welt zu kommen. Gleichzeitig öffnet uns dies für unzählige neue Möglichkeiten im Leben. Da wir unterbewusst nicht mehr daran festhalten. Wir lassen es los und damit auch den evtl. verbundenen Schmerz, Ärger oder Groll. Wir kommen in Frieden und in Liebe mit uns selbst, mit dem Leben, mit dem Tod, mit allem was ist und was uns vielleicht Angst macht. Wir kämpfen keinen Kampf mehr, den wir sowieso nicht gewinnen können, den Kampf gegen uns selbst, sondern schaffen es in Liebe zu kommen. Und die Liebe zu uns selbst befreit uns, sie macht uns frei und glücklich. Denn das tiefe Glücksgefühl, nachdem sich jeder Mensch sehnt, wofür wir Leben, kommt immer aus uns, denn es wohnt und wächst in uns. Es stammt aus einem freien, leichten Herzen.

Hierfür möchte ich euch noch eine kleine Übung vorstellen:
Begebt euch hierfür in eine bequeme Position, am besten sitzend und legt die linke Hand auf euer Herz und die rechte Hand auf euren Bauchnabel. Ihr könnt euch auch gerne eine entspannende instrumentale Musik anmachen. Nun atmet ihr ruhig und entspannt in eure Hand auf dem Bauch. Fühlt, wie sich eure Hand sanft auf und ab bewegt und kommt zur Ruhe.
Dann könnt ihr den Satz bitte laut aussprechen „Alles was ist, was ich fühle und denke darf jetzt hier sein. Ich nehme es in Liebe zu mir selbst und dem Leben an, ich bin in Frieden.“
Ihr atmet durch die Nase in euren Bauch und pustet jeglichen Groll, Ärger oder Kampf durch den Mund heraus. Ihr nehmt das Leben an, ihr hört auf gegen euch zu kämpfen und kommt jetzt in Frieden. Verzeiht euch all die Dinge, die ihr vielleicht gerne anders gemacht hättet. Verzeiht euch die Dinge, die ihr euch und eurer Seele angetan habt und die euch angetan wurden. Verzeiht dem Leben, dass es ist, wie es ist.
Wir alle haben unsere Aufgaben im Leben zu lernen und zu meistern und wer diese nicht hat, der hat nie wirklich gelebt. Am Ende dieser Übung spürt ihr, wie ihr in eine zart rosa Wolke aus Liebe und Frieden eingehüllt seid. Ihr fühlt euch geborgen und geliebt.

Alles Liebe

Diana Mara

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